Windows 3.1x Support Forum

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Windows 3.1x Support Forum » Installation und Konfiguration » Die tausendste: 3.11 und 98SE im Dualboot » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000
13.03.2006, 16:46 Uhr
european



Anleitungen dazu gibt´s viele, aber keine ist präzise und einfach!
Wer könnte mir sagen, wie ich das am einfachsten und am unkompliziertesten mache?

3.11 soll bei auf die 2. Platte unter J:/.
J:/ ist 512 MB gross und FAT.

Auf der ersten Platte, auf C:/, ist das dolle Win98.
D:/,E:/,F:/,G:/ sind weitere FAT32 Partitionen auf der ersten Platte aber nicht relevant hier, denke ich.

Wer kann die ultimative Anleitung für die Installation geben?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe!

Euro
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001
13.03.2006, 17:46 Uhr
NoNameNeeded



Wenn J: die erste Partition auf der zweiten Platte ist, kannst du - wenn du 3.11 verwenden willst - die erste Festplatte komplett verstecken, womit dann die erste Partition auf der zweiten Platte C: wäre, womit Win3.11 sehr einverstanden wäre.

Zum schnellen umstellen wäre sowas wie Partition Magic (was ohne Probleme unter DOS geladen werden kann) am besten, das geht sehr schnell.

Im DOS Bereich (vor Win3.11 oder Win98) könntest du dann jeweils einstellen ob die erste Platte versteckt werden soll oder nicht und demnach auch welches OS geladen wird.

Wenn du das nicht so machen willst wird's wohl eher schwierig bis unmöglich das hinzubekommen, da Win3.11 mit der DOS Version von Win98 nix anfangen kann bzw. nicht von dort aus gebootet werden kann.

Du könntest vielleicht noch eine Boot Diskette verwenden von der du dann immer Win3.11 bootest, das könnte vielleicht auch gehen.
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002
13.03.2006, 18:06 Uhr
PinkPanther



Ist J: denn die erste Partition auf der zweiten Platte?

Mit einem Boot-Manager wie Boot-US wäre es auf jeden Fall einfacher: Alle Partitionen vor J: verstecken und wenn J: die erste Partition auf der zweiten Platte ist, dann ist es sogar noch einfach zu installieren: einfach erste Platte kurzzeitig abklemmen, DOS installieren, 1. Platte wieder andocken und z.B. Boot-US installieren.
--
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003
14.03.2006, 04:22 Uhr
european



Danke, für Eure Tips. J:/ ist jetzt die erste (logische) Partition auf der 2. Platte. Soweit ist jetzt alles vorbereitet. Werde die erste Platte abklemmen, das Ding aufspielen und dann mit einem Bootmanager steuern. Klingt plausibel, ich hoffe es funktioniert. Ein neues Problem habe ich jetzt aber. Ich habe DOS 6.22 und Windows 3.11 im Original. Leider ist die erste Diskette von 6.22 nicht mehr lesbar.

Könnte mir jemand die erste Diskette von 6.22 deutsch ("Diskette 1 - Setup")
per Email schicken (carsten_schneider05@yahoo.de)? Das wäre nett!


Euro
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004
15.03.2006, 15:03 Uhr
PinkPanther



Zur Diskette: Ich kann's dir nicht schicken, da ich's nicht hab.

Zum Installieren: Ich meine es geht nicht auf logische partitionen, sondern nur auf Primäre. Ich weiß noch nicht mal ob irgendein (weiter entwickeltes) Non-MS-DOS das kann...
--
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005
15.03.2006, 16:37 Uhr
european




Zitat:
PinkPanther postete
Zur Diskette: Ich kann's dir nicht schicken, da ich's nicht hab.

Zum Installieren: Ich meine es geht nicht auf logische partitionen, sondern nur auf Primäre. Ich weiß noch nicht mal ob irgendein (weiter entwickeltes) Non-MS-DOS das kann...

Mit dem DOS hat es sich erledigt. Bin bei Ebay fündig geworden!
Habe J: jetzt als primäre eingerichtet. Morgen versuche ich mein Glück.
Feedback kommt :)

Dieser Post wurde am 15.03.2006 um 16:37 Uhr von european editiert.
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006
15.03.2006, 17:27 Uhr
PinkPanther



Und du meinst das würde morgen schon ankommen, wenn du's heute erst ersteigert hast. Das wäre glaub' ich etwas zu optimistisch.

Soll dein Neffe (siehe http://dos.skillreactor.org/viewtopic.php?t=207 ) dann eigentlich mit Win 3.11 + Win 98 spielen und lernen oder ist dein oben genanntes Anliegen Win 3.11 zusätzlich zu 98 zu installieren vorhanden, damit du ihm im Zweifelsfall helfen kannst?
--
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Dieser Post wurde am 15.03.2006 um 17:28 Uhr von PinkPanther editiert.
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007
16.03.2006, 02:39 Uhr
european




Zitat:
PinkPanther postete
Und du meinst das würde morgen schon ankommen, wenn du's heute erst ersteigert hast. Das wäre glaub' ich etwas zu optimistisch.

Soll dein Neffe (siehe http://dos.skillreactor.org/viewtopic.php?t=207 ) dann eigentlich mit Win 3.11 + Win 98 spielen und lernen oder ist dein oben genanntes Anliegen Win 3.11 zusätzlich zu 98 zu installieren vorhanden, damit du ihm im Zweifelsfall helfen kannst?

Ja, morgen ist schon realistisch. Zumal sich die ersteigerte Ware in derselben Stadt befindet, Herr Kommissar;-). Und ja, auf dem Rechner läuft 98 und Win 3.11 soll parallel laufen für meinen besagten Neffen. Er soll mit Win 3.11 rumspielen.

Auch auf "Skillreactor" bekomme ich keine sichere Antwort. Da scheint wohl etwas nicht einfach zu sein...
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008
16.03.2006, 15:20 Uhr
PinkPanther



Die Frage war nur aus Interesse.

Aber Windows 98 zusätzlich für einen 9-Jährigen ist vielleicht nicht so gut, da er dann gleich mit so viel Klicki-Bunti verwöhnt aufwächst, bei Win 3.11 ist das weniger und bei DOS ja gar nicht.

Von daher wäre DOS mit Win (fW) 3.11 wohl die beste Wahl, da er dann gleich richtig lernt, wie alles funktioniert. Wenn Win 98 noch dabei ist, wird er dies wohl häufig booten oder immer dann wenn er unter DOS nicht weiter kommt, ohne erst eine Lösung zu suchen.

Wenn du trotzdem noch Win 98 auf dem Rechner haben möchtest (wovon ich aber wie gesagt abrate; wozu soll das gut sein) dann mach es ruhig so, wie du's in deinem neuen Thread im DOS-Forum geschrieben hattest und wie ich's auch vorgeschlagen hatte.
Ein Boot-Manager bringt Ordnung in das Ganze, aber du solltest darauf achten, dass er einfach einzurichten ist, da du dir dann viel Arbeit ersparst.

Warum wurde eigentlich "keine sichere Antwort" gegeben? Ich find' die schon ziemlich sicher im DOS-Forum und auch die hier gegebene. Es kostet ja nichts das auszuprobieren.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher dass es mit einem Boot-Manager funktionieren wird. (Ich hab' mittels Grub 6 reelle Systeme auf meinem System, kreuz und quer über mehrere Festplatten und Partitionen verstreut.)

Noch etas zum grundlegenden Verständnis: Soll der PC von dir und deinem Nefen oder nur von selbigem benutzt werden? In ersterem Fall ist Win 98 zu verstehen.
--
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009
16.03.2006, 16:47 Uhr
NoNameNeeded



Warum soll sich denn ein 9-jähriger mit einem völlig veralteten Betriebssystem (Win 3.11 ist ja nicht unbedingt neu....) herumquälen?
Da kann er kein einziges Spiel spielen was seine Freunde spielen und muß zudem mit einem viel komplizierter zu bedienenden Betriebssystem zurechtkommen.

Wenn er wirklich was von Betriebssystemen lernen soll, dann wäre es wohl viel besser wenn er sich mit einem neueren OS beschäftigt.
Auch für die Schule, die ja immer mehr Computer integrieren, wäre es wichtiger daß er sich mit einem aktuellen Betriebssystem auskennt.

Wenn er wenigstens von Win3.11 etwas lernen könnte was er dann auch bei aktuelleren OS noch anwenden kann könnte ich's ja noch ein bißchen verstehen aber DOS ist ja nicht mehr vorhanden, bzw. nur mehr in Form der Eingabeaufforderung.

Also wenn er nicht unbedingt selbst Win3.11 ausprobieren will weil es ihn selbst so interessiert wie das früher mal war halte ich das nicht für sehr sinnvoll.
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010
16.03.2006, 18:01 Uhr
PinkPanther



Wofür reicht denn Win 3.11 deiner Meinug nicht aus?

Die Frage ist ob seine Freunde überhaupt Spiele spielen, die Win 98 brauchen und größere Spiele kann man auf einem 486-er mit 48 MB RAM sowieso nichtspielen, das reicht gerade fürs System.

Und wenn man Win 3.11 kann, dann lernt man Win >= 4 sehr schell, deswegen wäre auch Schule kein Problem.

Und zum Lernen: Wieviele Computer-Anfänger (?) mit Windows >= 4 beschäftigen sich schon freiwillig mit dem System?

Zudem: Jedes System ist gewöhnungssache und sieht aus jeder Sicht verschieden kompliziert aus. Wenn er gleich mit Win 3.1 / DOS anfängt und gewillt ist, sich das richtig anzugucken wird es für ihn genauso wenig kompliziert sein, wie für manch anderen Win 98.
Konkretes Beispiel:
Viele bringen ja das Argument, Linux sei so kompliziert. Dabei finde ich es um einiges logischer aufgebaut und auch in 90 % der Fälle intuitiver und einfacher als Win XP. Teilweise trifft das auch auf DOS zu.

Ich würd' jedenfalls dem Jungen erst Win 3.1 geben, denn von da kann man immer noch vorwärts. Von Win 98 zurück ist vielen aber zu unbequem, weil sie nicht willig sind zu lernen (genau wie mit Linux), wobei man aber viel darüber lernen würde wie der PC überhaupt funktioniert. Wenn gleich nur Win 3.1 vorhanden ist, dann MUSS man das gleich lernen und da man ja 'learning by doing' macht ist das nicht so schwer.
--
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011
16.03.2006, 19:35 Uhr
NoNameNeeded



>Von Win 98 zurück ist vielen aber zu unbequem, weil sie nicht willig sind zu lernen <<

Jou, wozu auch, ist ja völlig unnötig. Lernen sollte man wenn dann für die Zukunft, nicht das was vor 13 Jahren mal aktuell war.
Wie gesagt, wenn er in Win3.1 wenigstens etwas lernen könnte was auch noch für spätere OS gilt dann wär das ja wenigstens ansatzweise sinnvoll, aber so...

>und größere Spiele kann man auf einem 486-er mit 48 MB RAM sowieso nichtspielen, das reicht gerade fürs System.
<
Das hatte ich vorher nicht gelesen. Wenn das so ist, ist Win3.1 wahrscheinlich noch am besten und insofern erübrigen sich natürlich auch Spiele völlig.
Wenn zu Win3.1 noch ein aktuelleres OS dazukommen soll dann würde ich vielleicht eher zu Win95 tendieren, denn die Systemanforderungen für Windows 98 werden mit dem System ja gerade noch erreicht, mehr aber auch nicht.

Um ehrlich zu sein würde ich da ausser Win3.1 überhaupt nix neueres verwenden denn das wäre wohl Masochismus.
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012
16.03.2006, 21:07 Uhr
PinkPanther




Zitat:
NoNameNeeded postete
Jou, wozu auch, ist ja völlig unnötig. Lernen sollte man wenn dann für die Zukunft, nicht das was vor 13 Jahren mal aktuell war.
Wie gesagt, wenn er in Win3.1 wenigstens etwas lernen könnte was auch noch für spätere OS gilt dann wär das ja wenigstens ansatzweise sinnvoll, aber so...

Tut man ja, zumindest in DOS, während in Windows mit jeder Version mehr und mehr im Hintergrund passiert, dass der Benutzer nicht bzw. nur schwer steuern kann geschweige denn einsehen kann um daran zu lernen.
Wenn man alles selber macht ist das zwar mehr Aufwand, aber dafür weiß man genau wo was nicht stimmt, wenn's mal nicht funktioniert und im Prinzip sind die Strukturen ja in allen OSes gleich. Genau so ist es auch in Linux.


Zitat:
Das hatte ich vorher nicht gelesen. Wenn das so ist, ist Win3.1 wahrscheinlich noch am besten und insofern erübrigen sich natürlich auch Spiele völlig.
Wenn zu Win3.1 noch ein aktuelleres OS dazukommen soll dann würde ich vielleicht eher zu Win95 tendieren, denn die Systemanforderungen für Windows 98 werden mit dem System ja gerade noch erreicht, mehr aber auch nicht.

Um ehrlich zu sein würde ich da ausser Win3.1 überhaupt nix neueres verwenden denn das wäre wohl Masochismus.

Doch, man kann auch Linux verwenden. Der Lerneffekt wäre in etwa gleich und die meisten Leute die ich kenne kommen sowieso nicht darum herum Linux zu nutzen, wenn man mit dem Computer was Ordentliches machen will. Außerdem gehört Linux die Zukunft, da es sich z.Zt. (v.a. durch Ubuntu und SuSE) relativ schnell verbreitet. Daher wären hier dann schon die Grundlagen für später gelegt und man kann auch in Linux die Grundprinzipien lernen, falls man hinterher doch Windows nutzen möchte.
Außerdem braucht Linux nur einen 386-er, auch wenn's nur der Kernel ist. Eine aktuelle Distributiopn benötigt einen 486-er mit 16 MB RAM um gut zu laufen. Interessant in diesem Zusammenhang sind v.a. DeliLinux (Desktop Light Linux) oder DSL (Damn Small Linux) , wobei mir ersteres besser aussieht. Allerdings sollte man wenn (was wahrscheinlich nicht passieren wird, oder?) auf die 0.7 warten...
BeOS ist auch nicht schlecht, trotzdem würd' ich Linux vorziehen.
--
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Dieser Post wurde am 16.03.2006 um 21:07 Uhr von PinkPanther editiert.
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013
16.03.2006, 22:21 Uhr
PinkPanther



@european:

Nimm dir den letzen Eintrag im DOS-Forum nicht so zu Herzen, das ist irgendwie totaler Quatsch bzw. unpassend.

Achja: BeOS sollte auf dem System sehr schnell laufen und ist auch ein vollwertiges Desktop-System.
Du hast jetzt also 3 (sinnvolle) Alternativen: DOS (+GUI), Linux und BeOS ( www.bebits.com oder www.bezip.de )
--
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Dieser Post wurde am 16.03.2006 um 22:26 Uhr von PinkPanther editiert.
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014
17.03.2006, 05:29 Uhr
european




Zitat:
PinkPanther postete
Die Frage war nur aus Interesse.

Aber Windows 98 zusätzlich für einen 9-Jährigen ist vielleicht nicht so gut, da er dann gleich mit so viel Klicki-Bunti verwöhnt aufwächst, bei Win 3.11 ist das weniger und bei DOS ja gar nicht.

Von daher wäre DOS mit Win (fW) 3.11 wohl die beste Wahl, da er dann gleich richtig lernt, wie alles funktioniert. Wenn Win 98 noch dabei ist, wird er dies wohl häufig booten oder immer dann wenn er unter DOS nicht weiter kommt, ohne erst eine Lösung zu suchen.

Wenn du trotzdem noch Win 98 auf dem Rechner haben möchtest (wovon ich aber wie gesagt abrate; wozu soll das gut sein) dann mach es ruhig so, wie du's in deinem neuen Thread im DOS-Forum geschrieben hattest und wie ich's auch vorgeschlagen hatte.
Ein Boot-Manager bringt Ordnung in das Ganze, aber du solltest darauf achten, dass er einfach einzurichten ist, da du dir dann viel Arbeit ersparst.

Warum wurde eigentlich "keine sichere Antwort" gegeben? Ich find' die schon ziemlich sicher im DOS-Forum und auch die hier gegebene. Es kostet ja nichts das auszuprobieren.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher dass es mit einem Boot-Manager funktionieren wird. (Ich hab' mittels Grub 6 reelle Systeme auf meinem System, kreuz und quer über mehrere Festplatten und Partitionen verstreut.)

Noch etas zum grundlegenden Verständnis: Soll der PC von dir und deinem Nefen oder nur von selbigem benutzt werden? In ersterem Fall ist Win 98 zu verstehen.

Also: Mein Bruder hat einen Computer. Einen alten 486DX4 100 Mhz. Es ist also nicht meiner, ich selbst einen superschnellen Pentium 3 ;-). Er benutzt Windows 98 (bissken Schreiben, bissken Surfen, fertig). Mein Neffe, sein Sohn, soll die erste Bekanntschaft mit der Welt der Computer machen. Und NATÜRLICH mittels Win3.11/DOS! Aus Gründen die "SilverScale" im Thread http://dos.skillreactor.org/viewtopic.php?t=207 schön dargestellt hat.

Windows 98 ist für mein Bruderherz.
Windows 3.11/DOS soll auf dem gleichen Rechner laufen für meinen lieben Neffen !

So, das müsste jetzt klar sein.

Dieser Post wurde am 17.03.2006 um 05:29 Uhr von european editiert.
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015
17.03.2006, 15:07 Uhr
NoNameNeeded



Naja, wenn ihr meint....

Ich persönlich kann halt überhaupt nicht zustimmen.

Als ich so mit 15, 16 Win3.1 hatte habe ich jedenfalls überhaupt nichts davon gelernt.
Von DOS hatte ich echt null Ahnung (bis heute wenig) und bei Win3.1 konnte ich halt Programme öffnen und schließen (natürlich auch Dateien speichern...). Wenn es ein ernsteres Problem gegeben hätte, hätte ich es absolut nicht lösen können.
Ich habe aber auch vermieden irgendwas auszuprobieren, da ich keine Möglichkeit gehabt hätte das System wiederherzustellen (erstens keine Ahnung und zweitens hatte ich auch nicht die Originaldisketten von Windows - war ein Firmenrechner den mein Vater mit nach hause genommen hat).


Erst Jahre später als ich mir Win98 kaufte bekam ich schön langsam einen Durchblick wie die Sache ungefähr läuft.


Zitat:
Tut man ja, zumindest in DOS, während in Windows mit jeder Version mehr und mehr im Hintergrund passiert, dass der Benutzer nicht bzw. nur schwer steuern kann geschweige denn einsehen kann um daran zu lernen.

Das Problem ist halt nur daß ihm dieses Wissen bezügl. DOS bei neueren OS nicht helfen wird, da das halt heute für nix mehr verwendet wird.
Er kann nicht bspw. bei einer fehlgeschlagenen Treiberinstallation in den DOS Modus wechseln und dort "Setup" eingeben.
Nur als Beispiel...


Zitat:
Der Lerneffekt wäre in etwa gleich und die meisten Leute die ich kenne kommen sowieso nicht darum herum Linux zu nutzen, wenn man mit dem Computer was Ordentliches machen will.

Häh?
Was bedeutet denn für dich "was ordentliches machen".
99% der PC-Software ist für Windows programmiert und wenn man nicht unbedingt einen Windows Emulator verwenden will wird man mit Linux wohl nicht weit kommen.
Zwar gibt es für Linux meines Wissens nach viele Programme die Windows Programme teilweise ersetzen, aber wohl auch nur teilweise.

Demnach sehe ich in Linux auch nicht die Zukunft. Linux gibt's ja nun schon ziemlich lange und immer noch wird die meiste Software für den PC programmiert.

Und ich persönlich (der ich mich aber nicht viel damit beschäftigt habe) fand Linux ziemlich umständlich.
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016
17.03.2006, 18:27 Uhr
PinkPanther




Zitat:
NoNameNeeded postete
Naja, wenn ihr meint....

Ich persönlich kann halt überhaupt nicht zustimmen.

Als ich so mit 15, 16 Win3.1 hatte habe ich jedenfalls überhaupt nichts davon gelernt.
Von DOS hatte ich echt null Ahnung (bis heute wenig) und bei Win3.1 konnte ich halt Programme öffnen und schließen (natürlich auch Dateien speichern...). Wenn es ein ernsteres Problem gegeben hätte, hätte ich es absolut nicht lösen können.
Ich habe aber auch vermieden irgendwas auszuprobieren, da ich keine Möglichkeit gehabt hätte das System wiederherzustellen (erstens keine Ahnung und zweitens hatte ich auch nicht die Originaldisketten von Windows - war ein Firmenrechner den mein Vater mit nach hause genommen hat).

Wenn dir jemand gesagt hätte, bei den ersten paar Problemen, wie diese zu lösen sind hättest du dieses Muster auch auf andere Probleme anwenden können (behaupte ich einfach mal ).



Zitat:
Erst Jahre später als ich mir Win98 kaufte bekam ich schön langsam einen Durchblick wie die Sache ungefähr läuft.

Das lag aber sicher nicht an Windows 98 oder jedenfalls nicht nur.


Zitat:
Tut man ja, zumindest in DOS, während in Windows mit jeder Version mehr und mehr im Hintergrund passiert, dass der Benutzer nicht bzw. nur schwer steuern kann geschweige denn einsehen kann um daran zu lernen.

Das Problem ist halt nur daß ihm dieses Wissen bezügl. DOS bei neueren OS nicht helfen wird, da das halt heute für nix mehr verwendet wird.
Er kann nicht bspw. bei einer fehlgeschlagenen Treiberinstallation in den DOS Modus wechseln und dort "Setup" eingeben.
Nur als Beispiel... Man kommt aber in DOS z.B. nicht darum herum, zu lernen, was der Unterschied zwischen Ordner und Datei ist. Auch lernt man besser, wie das mit den Dateitypen ist. Außerdem lernt man besser und schneller (sprich effektiver) zu tippen, was man hinterher mit Sicherheit brauch'. Natürlich nur wenn man sich mit DOS beschäftigt, nicht nur mit Win 3.11, aber das wäre ja Euros Sache.


Zitat:
Häh?
Was bedeutet denn für dich "was ordentliches machen".
99% der PC-Software ist für Windows programmiert und wenn man nicht unbedingt einen Windows Emulator verwenden will wird man mit Linux wohl nicht weit kommen.
Zwar gibt es für Linux meines Wissens nach viele Programme die Windows Programme teilweise ersetzen, aber wohl auch nur teilweise.

Demnach sehe ich in Linux auch nicht die Zukunft. Linux gibt's ja nun schon ziemlich lange und immer noch wird die meiste Software für den PC programmiert.

Und ich persönlich (der ich mich aber nicht viel damit beschäftigt habe) fand Linux ziemlich umständlich.

"Häh?" zurück.

99 % der Software für Windows ist ganz verkehrt bzw. trifft schon zu, allerdings sind viele Windows-Anwendungen erst von Linux portiert worden, d.h. es gibt sie auch für Linux, wo sie dann auch besser laufen.
Man müsste aber genauer sagen, "es gibt sie auch für Windows"

Und man findet für jede Windows-Software unter Linux mind. eine vollwertige Alternative, die dann auch meistens noch OpenSource ist. Windows-Emulatoren gibt's gar nicht, sonder nur virtuelle PCs oder (was du wohl auch meintest) den Windows-API-Wrapper WINE, was aber für "WINE is not an Emulator" steht.

Und überleg' mal, wie lange es schon Windows gibt und wie lange Linux. Außerdem kannst du mal überlegen von wievielen Unternehmen Windows supported wird (ist ja auch jedes Hardware- und Software-Unternehmen). Wenn man das getan hat ist es schon erstaunlich, dass Linux (mit der richtigen Distribution, in meinen Augen Ubuntu) IMHO in ca. 90 %der Fälle besser und intuitiver ist als Windows XP und als 98 sowieso.
Ein konkretes Beispiel: Windows (auch XP noch) wird mit der Zeit im Betrieb langsamer, Linux hingegen nicht.
Ein weiteres Beispiel (das für viele nicht so interessant sein wird, jedoch für mich ): Ich formatiere und partitioniere viel an meinem PC und da kommt es mir mit Windows XP regelmäßig vor, dass es nicht mehr startet. Dann muss ich nur weil ich die Größe einer Partition ändere eine Windows-Reparatu- oder sogar Neuinstallation machen. Wenn ich "Glück" habe, muss ich nur dem Windows-Bootmanager einen neuen Eintrag hinzufügen, in dem genau dasgleiche, wie im Alten steht, nur mit dem Unterschied, dass der neue funktioniert.
Letzens ist es mir sogar vorgekommen, dass ich einfach eine NTFS-Platte neu in Fat32 formatiert habe (ohne Partitionieren etc. !) und ich eine Windows-Reparaturinstallation machen musste.
Linux funktioniert in all diesen Fällen wunderbar weiter, als wäre nichts gewesen. Im Extremfall (ca. 10 % der Fälle in denen ich mit Windows Probleme habe) muss ich in der "/boot/grub/menu.lst" und der "/etc/fstab" z.B. mit einer Live-CD zwei Zeichen ändern und es funktioniert sofort wieder wunderbar. Dauert keine 10 Minuten.

Dazu dass du's kurz mal ausprobiert hast: Das reicht wie schon gesagt nicht. Um dich mit Windows auszukennen brauchtest du auch etwas länger. Außerdem muss man sich darauf einölassen können und das kann man als PC-Anfänger gerade gut.

Ich komme jetzt z.B. nach einem 3/4 Jahr mit gelegentlichem Support von Freunden und Alles-Hinterfragen sehr gut damit zu Recht und nutze es zu 90 %.
--
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017
17.03.2006, 22:13 Uhr
NoNameNeeded



>>Man kommt aber in DOS z.B. nicht darum herum, zu lernen, was der Unterschied zwischen Ordner und Datei ist. <<
Naja, würde ich nicht sagen...
Ab Win9x ist ja sowieso schnell klar daß die gelben Dinger die Ordner sind die Dateien und/oder auch wiederum Ordner beinhalten können.
Gerade in der Baumansicht im Explorer (und natürlich auch im Dateimanager in 3.1) ist das wohl jedem sehr schnell klar da man ja den Unterschied ganz klar sieht.

>>Außerdem lernt man besser und schneller (sprich effektiver) zu tippen, was man hinterher mit Sicherheit brauch'. <<
Was man auch beim Chatten in z.B. IE lernt....

>>Natürlich nur wenn man sich mit DOS beschäftigt, <<

Was man ja auch bei Windows ab 9x kann....

Nur halt mit dem Vorteil daß man damit halt auch noch ziemlich viel der aktuelleren Software verwenden kann und man auch eher mit dem Konzept neuerer OSs vertraut wird als mit Win3.1

Aber wie gesagt, bei dem alten Rechner ist Win 3.1 sicher nicht die schlechteste Idee. Und über Win95 hinaus würde ich da persönlich gar nicht gehen.

>>
99 % der Software für Windows ist ganz verkehrt bzw. trifft schon zu, allerdings sind viele Windows-Anwendungen erst von Linux portiert worden, d.h. es gibt sie auch für Linux, wo sie dann auch besser laufen.
<<
Ach ja?
Welche bekannte PC Software für Windows war den zuerst auf Linux?
Ich glaube gerne daß es einige Programme gibt die es zuerst für Linux gab und die nun tatsächlich auch für Windows erhältlich sind aber daß 99% der Software zuerst für Linux da war halt ich einfach für völlig falsch.

Geh mal zum Media Markt und dann schau mal ob du mehr als 3 Programme findest die man auch unter Linux verwenden kann.

>>Und man findet für jede Windows-Software unter Linux mind. eine vollwertige Alternative, die dann auch meistens noch OpenSource ist. <<

Naja, für jede wohl eher nicht....
Zwar weiß ich auch daß für die Standardanwendungen am PC à la Office, Word, im Internet surfen usw. es auch Linux Software gibt die man dafür verwenden kann aber spezialisiertere Programme dann wieder eher nicht.

Noch dazu kommt daß man mit Linux Software einfach nicht kompatibel mit dem Rest der Welt ist (auch wenn das gar nicht Linux' Schuld ist).
Man braucht nur z.B. an Treiber für Hardware denken.
Wieviele Hersteller machen sich die Mühe und achten darauf daß ihre Hardware auch unter Linux läuft (und stellen Treiber zur Verfügung)?

Ich weiß daß es selbst dafür Linux Frickler gibt die dann selber Treiber modifizieren sodaß sie auch unter Linux laufen und anderen Linux Usern zur Verfügung stellen (was ja sehr nett ist!). Aber das ist natürlich auch nicht das Wahre...

Ebenso wenn man bspw. Probleme mit Software hat wird man im Internet natürlich in erster Linie Hilfe für Windows Programme finden, aber für Linux wohl eher nicht.

Und dann kommt halt noch die Software-Industrie die natürlich auch kein Interesse hat Software zu entwickeln für ein OS das nur ein ganz geringer Prozentsatz der PC User nutzt (was wieder nicht Linux' Schuld ist, aber ob ein OS Benutzer findet hängt nun mal sehr stark davon ab welche Software darauf läuft).

Da gibt's ja bspw. auch BeOS was so Ende der 90er/Anfang der Nullziger die ganz große Hoffnung war für Musikproduktion am PC (weil's wohl in irgendeiner Weise besser sein sollte, damals gab's Win2000/XP noch nicht).
Auch namhafte Hersteller von Software in dem Bereich hatten bereits angekündigt ihre Software auf BeOS zu portieren, aber aus irgendeinem Grund ist nichts daraus geworden.
Damit war's das dann für BeOS und Musikproduktion (es ist halt auch ein Teufelskreislauf, denn nachdem die großen Hersteller abgesprungen waren wollten kleinere es natürlich auch nicht mehr wagen).
Soweit ich weiß wurde dann BeOS zeitweise komplett eingestampft und vor ein paar Jahren wiederbelebt.


>>Ein konkretes Beispiel: Windows (auch XP noch) wird mit der Zeit im Betrieb langsamer, Linux hingegen nicht. <<

Ist mir noch nicht aufgefallen. Selbst wenn's stimmen sollte wär's egal denn wenn's nicht auffällt stört's ja keinen....

>>Dazu dass du's kurz mal ausprobiert hast: Das reicht wie schon gesagt nicht. <<
Das stimmt natürlich. Deswegen habe ich auch nichts darüber gesagt ob Linux selbst nun gut oder schlecht ist, denn das kann ich nicht beurteilen.
Ich fand's halt umständlich, aber das muß nix heissen....

>>Um dich mit Windows auszukennen brauchtest du auch etwas länger. <<

Stimmt, gerade als ich Linux ausprobierte ist mir klar geworden wie vertraut mir Windows eigentlich ist.
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018
20.03.2006, 19:45 Uhr
PinkPanther




Zitat:
NoNameNeeded postete
Naja, würde ich nicht sagen...
Ab Win9x ist ja sowieso schnell klar daß die gelben Dinger die Ordner sind die Dateien und/oder auch wiederum Ordner beinhalten können.
Gerade in der Baumansicht im Explorer (und natürlich auch im Dateimanager in 3.1) ist das wohl jedem sehr schnell klar da man ja den Unterschied ganz klar sieht.

Das war auch mehr ein schlechtes Beispiel dafür, dass man bei DOS sieht was vor sich geht und es selbst auch gut steuern kann.


Zitat:
>>Außerdem lernt man besser und schneller (sprich effektiver) zu tippen, was man hinterher mit Sicherheit brauch'. <<
Was man auch beim Chatten in z.B. IE lernt....

Aber man chattet ja nicht den ganzen Tag... jedenfalls ich nicht. Und chatten im Browser, erst Recht im IE, macht ja sowieso keinen Spaß. ^^


Zitat:
>>Natürlich nur wenn man sich mit DOS beschäftigt, <<

Was man ja auch bei Windows ab 9x kann....

Wobei die Betonung allerdings auf kann liegt... in DOS wird man schon fast dazu gezwungen, was ich aus genannten Gründen auch gut finde.


Zitat:
Nur halt mit dem Vorteil daß man damit halt auch noch ziemlich viel der aktuelleren Software verwenden kann und man auch eher mit dem Konzept neuerer OSs vertraut wird als mit Win3.1

Man wird aber in späteren Windows-Versionen nur damit vertraut, wenn mann es auch wirklich will und welcher PC-Anfänger will das schon? ^^
Und nicht jedes OS hat ein eigenes Konzept, sondern das meiste stimmt überein und hier muss man es halt wie gesagt lernen und kann dann jedes andere OS einfach "lernen". Jedenfalls besser als wenn man nur weiß, das auf dem Desktop ein Symbol für das "tägliche Spiel/Programm" ist und wenn's weg ist, weiß man nicht mehr weiter. (OK, vielleicht 'nen bisschen übertrieben, aber ich kenne genug solcher Leute.)


Zitat:
>>
99 % der Software für Windows ist ganz verkehrt bzw. trifft schon zu, allerdings sind viele Windows-Anwendungen erst von Linux portiert worden, d.h. es gibt sie auch für Linux, wo sie dann auch besser laufen.
<<
Ach ja?
Welche bekannte PC Software für Windows war den zuerst auf Linux?
Ich glaube gerne daß es einige Programme gibt die es zuerst für Linux gab und die nun tatsächlich auch für Windows erhältlich sind aber daß 99% der Software zuerst für Linux da war halt ich einfach für völlig falsch.

Das 99 % der Software zuerst für Linux da war habe ich auch nie gesagt. Aber bei Software wird, wenn's eine Linux-Version gibt, diese fast immer zeitgleich mit der Windows-Version released. Beispiele an "großer" Software, wie du sie nennst (warum meinnst du eigentlich generell diese wäre besser) sind z.B.:
Firefox, Mozilla, Thunderbird, Gaim, Blender, OpenOffice, StarOffice, The GIMP, Java, Python, Opera u.v.m.


Zitat:
Geh mal zum Media Markt und dann schau mal ob du mehr als 3 Programme findest die man auch unter Linux verwenden kann.

Nur weil du im Media Markt kaum Linux Anwendungen findest oder keine schließt du darauf, dass es für Linux kaum Software gibt?
Wie schon gesagt wird für Linux sehr viel Opensource-Software entwickelt, die dann eben nicht im Laden verkauft wird, weil sich das für die Entwickler nicht lohnen würde, die ja nichts für ihre Software kriegen. Statt dessen lädt man sie aus dem Internet.


Zitat:
>>Und man findet für jede Windows-Software unter Linux mind. eine vollwertige Alternative, die dann auch meistens noch OpenSource ist. <<

Naja, für jede wohl eher nicht....
Zwar weiß ich auch daß für die Standardanwendungen am PC à la Office, Word, im Internet surfen usw. es auch Linux Software gibt die man dafür verwenden kann aber spezialisiertere Programme dann wieder eher nicht.

Ich behaupte für mind. 90 %. Die restlichen 10 % ist wie gesagt sehr spezialisierte Software, die für so gut wie alle normalen User nicht interessant sein dürfte.
Ich boote mein Windows sehr selten (und das nur kurz) (um Programme zu testen) und komme super damit zurecht. Besser als mit Windows übrigens.


Zitat:
Noch dazu kommt daß man mit Linux Software einfach nicht kompatibel mit dem Rest der Welt ist (auch wenn das gar nicht Linux' Schuld ist).
Man braucht nur z.B. an Treiber für Hardware denken.
Wieviele Hersteller machen sich die Mühe und achten darauf daß ihre Hardware auch unter Linux läuft (und stellen Treiber zur Verfügung)?

Was soll nicht kompatibel sein? Allerhöchstens (noch) einige Arten von Windows Media Video (wmv), aber welcher normale Mensch zieht das schon z.B. MPEG vor?


Zitat:
Ich weiß daß es selbst dafür Linux Frickler gibt die dann selber Treiber modifizieren sodaß sie auch unter Linux laufen und anderen Linux Usern zur Verfügung stellen (was ja sehr nett ist!). Aber das ist natürlich auch nicht das Wahre...

Erstmal stellen inzwischen sehr viele Hersteller Linux-Treibber zur Verfügung und das was die Linux-Gemeinde zu dem kleinen Rest baut läuft meist mind. genauso gut.


Zitat:
Ebenso wenn man bspw. Probleme mit Software hat wird man im Internet natürlich in erster Linie Hilfe für Windows Programme finden, aber für Linux wohl eher nicht.

Eher umgekehrt. Gerade zu Linux-Software findet man in einem der vielen Linux-Foren viel Hilfe.


Zitat:
Und dann kommt halt noch die Software-Industrie die natürlich auch kein Interesse hat Software zu entwickeln für ein OS das nur ein ganz geringer Prozentsatz der PC User nutzt (was wieder nicht Linux' Schuld ist, aber ob ein OS Benutzer findet hängt nun mal sehr stark davon ab welche Software darauf läuft).

Da tut sich gerade in den letzten Jahren und in der letzten Zeit einiges...
Und, wie schon gesagt, wer braucht schon viel Software-Industrie?


Zitat:
Da gibt's ja bspw. auch BeOS was so Ende der 90er/Anfang der Nullziger die ganz große Hoffnung war für Musikproduktion am PC (weil's wohl in irgendeiner Weise besser sein sollte, damals gab's Win2000/XP noch nicht).
Auch namhafte Hersteller von Software in dem Bereich hatten bereits angekündigt ihre Software auf BeOS zu portieren, aber aus irgendeinem Grund ist nichts daraus geworden.
Damit war's das dann für BeOS und Musikproduktion (es ist halt auch ein Teufelskreislauf, denn nachdem die großen Hersteller abgesprungen waren wollten kleinere es natürlich auch nicht mehr wagen).
Soweit ich weiß wurde dann BeOS zeitweise komplett eingestampft und vor ein paar Jahren wiederbelebt.

BeOS wurde m.W. nie eingestampft und dann wiederbelebt, jedenfals nicht in dem Sinne. Der Grund das nichts aus den Portierungen geworden ist, ist der, das das geistige Eigentum von Be verkauft wurde an Palm und zu dem Zeitpunkt keiner so recht wusste, wie es mit BeOS weitergehen sollte.
Viele Ports wurden auch fertiggestellt, nur nie veröffentlicht, weil man dann auf Grund des zu der Zeit relativ kleinen Verbreitungsgrad von BeOS, als Software-Hersteller nicht nur Support für das Programm, sondern auch Support für das vermeintlich "tote" OS hätte leisten müssen, da es Be so nicht mehr gab.



Zitat:
>>Ein konkretes Beispiel: Windows (auch XP noch) wird mit der Zeit im Betrieb langsamer, Linux hingegen nicht. <<

Ist mir noch nicht aufgefallen. Selbst wenn's stimmen sollte wär's egal denn wenn's nicht auffällt stört's ja keinen....

Dann hast du wohl 'nen Supercomputer. Mir ist das bisher bei jeder Windows-Version aufgefallen und hat mich schon immer gestört. Vor allem bei 9x ist/war es schlimm. Und falls man, wie ich, regelmäßig PC-Zeitschriften liest, dann wird einem schon klar, dass sehr vielen Usern dies auffällt und dass es sie stört.


Zitat:
>>Dazu dass du's kurz mal ausprobiert hast: Das reicht wie schon gesagt nicht. <<
Das stimmt natürlich. Deswegen habe ich auch nichts darüber gesagt ob Linux selbst nun gut oder schlecht ist, denn das kann ich nicht beurteilen.
Ich fand's halt umständlich, aber das muß nix heissen....

Wann hast du's ausprobiert? Gerade im letzten Jahr hat sich einiges getan, vor allem mit/durch Ubuntu, und das ach so einsteigerfreundliche SuSE ist gar nicht so einsteigerfreundlich...


Zitat:
>>Um dich mit Windows auszukennen brauchtest du auch etwas länger. <<
Stimmt, gerade als ich Linux ausprobierte ist mir klar geworden wie vertraut mir Windows eigentlich ist.

Und deswegen wäre es gerade bei einem PC-Anfänger gut ihm ein zwar unbekanntes, aber gutes OS hinzustellen, da er sich dann an noch nichts gewöhnt hat und ihm nichts vertraut ist.
Deswegen finde ich ja auch, dass der Neffe kein Windows kriegen sollte, wohl aber Linux, DOS oder BeOS, wobei aber Windows 3.11 auch noch geht, da es sehr eng an DOS angelehnt ist und im Prinzip ja nur eine (wenn auch etwas erweiterte) GUI darstellt.

Ciao, PinkPanther
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019
20.03.2006, 22:36 Uhr
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Zitat:
Aber man chattet ja nicht den ganzen Tag... jedenfalls ich nicht. Und chatten im Browser, erst Recht im IE, macht ja sowieso keinen Spaß. ^^

Ich chatte kaum, deswegen weiß ich nicht was daran jetzt in IE so schlecht sein soll.
Aber selbst wenn man nur in Foren herumhängt tippt man viel.


Zitat:
Wobei die Betonung allerdings auf kann liegt... in DOS wird man schon fast dazu gezwungen, was ich aus genannten Gründen auch gut finde.

Diese Gründe seh ich wie gesagt nicht. Man hat nix davon viele DOS Befehle zu kennen wenn man nicht weiß was der Geräte Manager ist (bspw.).
Wenn's einen interessiert (DOS) isses natürlich wunderbar und auch völlig in Ordnung, aber um zu lernen mit aktuellen und zukünftigen OS umzugehen muß man sich nicht mit DOS auskennen.


Zitat:
Man wird aber in späteren Windows-Versionen nur damit vertraut, wenn mann es auch wirklich will und welcher PC-Anfänger will das schon? ^^
Und nicht jedes OS hat ein eigenes Konzept, sondern das meiste stimmt überein und hier muss man es halt wie gesagt lernen und kann dann jedes andere OS einfach "lernen". Jedenfalls besser als wenn man nur weiß, das auf dem Desktop ein Symbol für das "tägliche Spiel/Programm" ist und wenn's weg ist, weiß man nicht mehr weiter. (OK, vielleicht 'nen bisschen übertrieben, aber ich kenne genug solcher Leute.)


Aber dafür unterscheiden sich aktuelle NT Systeme (WinXP) einfach zu sehr von DOS/Win3.1x. Man kann das nicht einfach von Win3.1 auf WinXP umlegen da es einfach anders funktioniert.

Daß bei aktuelleren OS viel mehr im Hintergrund abläuft ohne daß der User möglicherweise versteht was da passiert stimmt aber schon, und natürlich kann man sich die berechtigte Frage stellen ob das immer gut ist, aber ändern kann man es eh nicht und da bringt's auch nix daß man gewußt hätte wie das in DOS funktioniert hätte denn bei bspw. XP kommt man mit diesem Wissen nicht weiter.


Zitat:
Nur weil du im Media Markt kaum Linux Anwendungen findest oder keine schließt du darauf, dass es für Linux kaum Software gibt?

Ja.
Ich weiß, es gibt einiges im Internet an Linux Software aber halt nur selbst von irgendwelchen Usern zusammengebastelte Sachen die nicht unbedingt schlechter sein müssen als deren bekannte Windows Pendants aber wenn's dann mal Probleme gibt findet man bei Software à la Microsoft Word sicher schneller Hilfe als bei irgendeinem Linux Testvearbeitungsprogramm.


Zitat:
Ich behaupte für mind. 90 %. Die restlichen 10 % ist wie gesagt sehr spezialisierte Software, die für so gut wie alle normalen User nicht interessant sein dürfte.

Ok, das mag vielleicht sein, aber dann überleg mal wofür der Standard-PC heutzutage genutzt wird.
Einerseits für Standardanwendungen (wo's auch Linux Pendants gibt) und andererseits für Spiele (und da sieht's dann wieder schlecht aus, wie gesagt, geh mal zum Media Markt...).


Zitat:
Was soll nicht kompatibel sein?

Wie gesagt, einerseits Programme; wenn ich z.B. ein Problem in Word habe google ich nach dem Problem und finde wahrscheinlich sehr schnell eine Antwort.
Wenn ich ein Problem in Linux' Word habe wird's schon wieder schwieriger, da eines der meist genutzten Textverarbeitungsprogramme am PC nun mal MS Word ist und nicht Linux' Word (wie auch immer das heißt....).
Das muß gar nicht bedeuten daß Linux' Word schlechter ist, aber ich bin halt nicht so "kompatibel".

Dasselbe mit Treibern, ich bau mir eine neue Grafikkarte ein und muß erst warten bis irgendein Linux Frickler einen Treiber bastelt....


Zitat:
Eher umgekehrt. Gerade zu Linux-Software findet man in einem der vielen Linux-Foren viel Hilfe.


Du glaubst also daß man bei Linux-spezifischen Problemen im Internet EHER Hilfe findet als bei Windows Problemen?
Ich hab natürlich keine Studie gemacht aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich....

Geh mal auf die Seite ( http://www.chip.de/c1_forum/uebersicht.html )
und sieh dir an wie groß die Windows Sektion ist und vergleich die mit der Linux Sektion...


Zitat:
Da tut sich gerade in den letzten Jahren und in der letzten Zeit einiges...
Und, wie schon gesagt, wer braucht schon viel Software-Industrie?


Naja, Leute die Computer verwenden....


Zitat:
Dann hast du wohl 'nen Supercomputer. Mir ist das bisher bei jeder Windows-Version aufgefallen und hat mich schon immer gestört. Vor allem bei 9x ist/war es schlimm. Und falls man, wie ich, regelmäßig PC-Zeitschriften liest, dann wird einem schon klar, dass sehr vielen Usern dies auffällt und dass es sie stört.

Hab auch schon mal davon gehört, aber wie gesagt, mir selber isses nie aufgefallen.
Vielleicht liegt das daran daß Win9x einmal verwendeten Ram Speicher nicht mehr so leicht freigibt, und das obwohl das Programm beendet wurde.
Wenn man jetzt nur wenig RAM hat fällt's einem natürlich auf.


Zitat:
Wann hast du's ausprobiert? Gerade im letzten Jahr hat sich einiges getan, vor allem mit/durch Ubuntu, und das ach so einsteigerfreundliche SuSE ist gar nicht so einsteigerfreundlich...


Ja, das war so vor einem Jahr ungefähr. Ich weiß jetzt nicht genau welche Version das war. Ubuntu war's jedenfalls nicht, der Name klang normaler (einfach nur Linux??) und es war Versionsnummer 9.2 oder so.
Es waren 3CDs (3 isos) die ich mir dafür runtergeladen habe.


Zitat:
Deswegen finde ich ja auch, dass der Neffe kein Windows kriegen sollte, wohl aber Linux, DOS oder BeOS, wobei aber Windows 3.11 auch noch geht, da es sehr eng an DOS angelehnt ist und im Prinzip ja nur eine (wenn auch etwas erweiterte) GUI darstellt.


Da kann ich jetzt wieder nicht zustimmen. Wenn's ihn interessiert, klar, dann natürlich schon, aber wenn er einfach sich nur mit Computern beschäftigen soll um in Zukunft die einfach verwenden zu können dann schon eher Windows, denn das ist halt nun mal das meist verwendete PC OS.
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